August - Auswandern nach Paraguay

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August

2021




Was so gut begann.......!
Da unser linkes Abblendlicht nicht funktionierte, gingen wir zu einer ortsansässigen Werkstatt, um die Birne wechseln zu lassen. Aber auch die neue ging nicht. Ist wohl ein Fehler in der Elektrik, meinte man.
Da wir eh planten, nach Asunción zu fahren, verbanden wir das gleich mit einem Besuch in unserer FIAT-Werkstatt. Ich erklärte der jungen Mitarbeiterin unser Problem und sie nahm den Wagen mit fort zur Feststellung des Problems. Kurz darauf erschien sie wieder und sagte, die Reparatur würde ca. eine Stunde in Anspruch nehmen und ob wir darauf warten wollten. Klar, wollen wir. Kaum 15 Minuten später stand das Auto wieder vor der Türe. Auf die Frage, was wir zahlen müssen.... no, está bien. So was hört man gerne.
Wir hatten an diesem Tag auch noch eine Einladung zum Essen. Nach zwei Stunden, die wir mit Essen und Quatschen nett verbracht hatten, wollten wir weiter. Aber.....oh Schreck! Dort, wo unser Auto geparkt war, stand ein Taxi. NEEEIIIINNN!!! Die Bekannte sagte uns, das wäre wohl eine begehrte Einnahmequelle der Polizei. Kein Schild, keine Markierung - für uns nicht ersichtlich, dass dort Parkverbot war. Ursula rief dann eine paraguayische Freundin an, die dann bei der Polizei nachfragte, wo das Auto hingeschleppt wurde und wie hoch die Multa (Strafe) wäre.
950.000 GS., umgerechnet rund 130 Euro. Patricia sagte, sie würde alleine ins Büro gehen und sagen, sie hätte nur 500.000. Bei Europäern würden sie nicht mit sich reden lassen. Kurz darauf hatten wir unser Fahrzeug wieder. Patricia wurde dann auch noch mit 100.000 belohnt. Nun mussten wir sooo alt werden, um auch mal solch ein Problem zu erleben.
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