Mai - Auswandern nach Paraguay

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2018
Leider sind solche Bilder in Paraguay ganz normal. Tierpflege wird bei den wenigsten Landsleuten betrieben. Langhaarige Hunde verfilzen und verwahrlosen un, wenn sie Glück haben, werden sie irgendwann dann mal abrasiert. Pobres animales!

Endlich sollte mal der Tajamar, der inzwischen total zugewuchert war, sauber gemacht werden. Den ersten Versuch machten zwei Jungs mit René zusammen. Sie bohrten eine Vorrichtung in die Pflanzen, um diese abzustechen und René wollte den Klumpen mit dem Traktor herausziehen. Nicht so einfach, wie gedacht. So musste man nach kurzer Zeit aufgeben. Am anderen Tag kam denn schweres Gerät und hob mit der Baggerschaufel den Dreck heraus. Nun ist es wieder ein richtiger kleiner See geworden.


Viel Anstrengung, aber nicht viel erreicht!

Das war dann schon einfacher!


Es wird.
Ich wollte mir das Ganze natürlich auch von Nahem anschauen, also rauf auf´s Pferd und hingeritten.

Braver Bub, gut gemacht. Danke, dass es dich gibt.

Von schweizer Freunden erfuhren wir vom Maifest im Club Deporte Aleman in Asunción am 6. Mai. Das war bisher immer an uns vorübergegangen. Es war jede Menge Essen für den dt. Gaumen angeboten, sowie Kuchen und Leckereien. Ein Bazar, Kinderbespaßung mit Bullenreiten etc., und natürlich Ehrung der Sportvereine.



Artos
Heute hatte ich ein Erlebnis beim Ausreiten, das nicht nach Wiederholung verlangt:
Ich war mit Artos unterwegs und wollte mal wieder einen neuen Weg suchen. Auf einer Wiese stand ein Pferd, das in Richtung Weg lief, als es uns bemerkte. Ein Strick hing ihm am Hals und so dachte ich, es wäre angebunden. Aber es kam immer näher und war schon auf dem Weg, als ich erkannte, dass es nirgends festhing. Na toll......hoffentlich geht das gut.......
Das Pferd fing gleich mal an, anzugreifen und auszuschlagen. Artos ist ja auch kein Kind von Traurigkeit und machte ordenlich mit. Bei einer Attacke bekam ich auch einen Tritt am Unterschenkel ab. Aber trotz der Schmerzen hielt ich mich tapfer auf dem Pferd. Ich kam mir vor, wie ein Cowboy beim Wildpferdreiten auf dem Rodeo. In meinem Kopf gab es nur den Gedanken - wenn du jetzt hinunter fällst, könnte das dein Ende bedeuten. Irgendwie habe ich Artos dann überzeugen können, dass wir uns aus dem Staub machen. Mir fiel eine Zentnerlast von den Schultern.


Meine Jungs - Churro und Artos

13.Mai
VW - Treffen in Villeta. Hier konnte man Autos bewundern, die in Deutschland, Brasilien und Mexico vom Band liefen. Die Fahrzeuge waren für hiesige Verhältnisse super gepflegt.

Am 14. Mai war el día de independencia - Unabhängigkeitstag. Am darauf folgenden Tag, Dienstag, war Muttertag. Wir verabredeten uns für den Muttertag mit unseren Freunden in Asunción, in der Hoffnung, dass auch an diesem Tag ein buntes Treiben herrschen würde. Leider falsch gedacht. Aber wenigstens die geschmückten Häuser konnten wir noch sehen.
Nach einer netten Wanderung durch die Altstadt mit dem Besuch des Miradors suchten wir uns ein Restaurant, denn langsam bekamen wir ein Hüngerchen. Um 18.15 Uhr eine ganz schlechte Idee in Paraguay. Aber wir wurden fündig im "Die Mannschaft". Deutsche Flagge draußen hängend, waren wir guter Dinge. Die Bestellung gestaltete sich echt schwierig in dem anscheienend dt. Lokal. Wir wurden uns dann irgendwie einig mit der Bedienung. Wir bestellten zu Zweit ein kaltes Gericht für 3 Personen. Was kam war mehr als endtäuschend. Für rund 9 Euro (in Paraguay viel Geld) bekamen wir einen Hauch von NICHTS. Ca. 100-150 g Wurst und das selbe an Käse, nicht mal ein Stückchen Brot dazu. Eigentlich wollten wir ja das Eisbein bestellen. das hätte ca. 7,50 gekostet. Was hätten wir da wohl bekommen? Wahrscheinlich Lupe inbegriffen......Naja, einmal und nie wieder. Zu Hause setzte sich Reiner erstmal hin und versorgte seinen hungrigen Magen.


Dafür war die Dekoration schön anzuschauen.

Am Monatg, den 21. sind wir in den Chaco gefahren. Dort war eine Woche lang das Rodeo Neuland, was wir uns gerne mal anschauen wollten. Der 21. und auch 2. Tag der Expo war noch gar nichts. De meisten Stände noch nicht mal aufgestellt. Die Land-Maschinen rollten noch an. Nur die Kühe und Pferde usw. waren schon da. Dienstag und Mittwoch war Prämierung der Tiere. Ab Donnerstag war dann auch Show-Programm...... Westernreiten, um Stangen und Tonnen herumgaloppieren auf Zeit. Am Freitag gab es Bullen- bzw. Fohlenreiten oder auch "Bocken" genannt. Eine romantische Vorführung in der Freihanddressur mit einer Schimmelstute durften wir auch genießen. Samstag war Vorführung der Siegertiere und weitere Show-Acts.
Einlass vom Ausstellungsgelände.

Schon die Anreise war wieder mehr als abenteuerlich.
Quadrille der Amazonen.
hat heut nicht wirklich Lust, der Kleine.....

Der Monat endete nach einer wochenlangen Schönwetterperiode am 31. mit einem ordentlichn Sturm und mit klassischem Stromausfall. Ganze 12 Stunden mussten wir ohne auskommen.

 
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