Oktober - Auswandern nach Paraguay

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2015





Unser 1. Jahr ist um. Wo ist nur die Zeit   geblieben. Sie scheint wie im Fluge vergangen zu sein. Es   ist schon komisch, wir kamen am 3 Oktober 2014 hier an und   waren "ZU HAUSE" ! Besser kann es ja wohl nicht sein. Die   Wochen vergehen fast schneller, als in Deutschland. Wie sagt   ein guter Freund immer: wir haben "Freizeitstreß". Irgendwie   hat er total recht.

                      

Am 1. Oktober feierte Lavadero Lurdo von unserer Vermieterin in Villeta seine Eröffnung.

Neue Gäste auf der Farm


Am 2. Oktober zog eine neue Mieterin   gegenüber ein. Sie kam mit einer Bekannten, die ihr beim   Flug und Hundetransport zur Seite stand. Melanie weilte eine   Woche hier. In dieser Woche haben wir mit ihr einige Touren   unternommen, damit sie zumindest ein paar Eindrücke von   Paraguay mit nach Hause nehmen konnte - den Mercado Cuatro   von Asunción, die Krokodile von Ita, die Töpferstadt Aregua   und den dt. Markt in San Bernardino.
05.Oktober
36°
Leider war die Woche viel zu schnell um. Und schon hieß es wieder, Abschied nehmen.


Am 22. Oktober ist Reiner´s 1. Führerschein (Extranjero-Touristenführerschein) abgelaufen. Wir erinnern uns, der vom Polizisten gekaufte, da er noch keine Cedula hatte. Wie immer: eine Woche vorher - hat noch Zeit.......Am 20. sind wir dann zum Rathaus, den neuen Schein beantragen. Aber: die Dame am Schalter meinte, er müsse erst eine Prüfung machen. Lach! Der Señor ist nun ein Jahr ohne Prüfung gefahren und nun soll eine Prüfung notwendig sein. Gut - wir sollten dann am anderen Tag wiederkommen, da wäre dann der für uns zuständige Beamte da. Der hat Reiner´s Papier (alles möglichen Kopien von Cedula, dt. Führerschein, internationaler Führerschein, Extranjero-Führerschein) in Empfang genommen. Zumindest war keine Rede mehr von Prüfung......aber, ihm fehlten seine Nummern aus Asunción zum Registrieren. Die kämen wohl erst zum Anfang der nächsten Woche. Wir sollten am Dienstag wiederkommen, was wir auch taten. Nur - es gab noch immer keine Nummern. Anfang der nächsten Woche sollten wir uns telefonisch melden. Mirtha rief dann an und erfuhr, dass wegen eines Computerproblems immer noch keine Nummer vergeben werden konnten. Nächste Woche vielleicht. Am darauffolgenden Dienstag war immer noch keine Hoffnung, also meinte Mirtha, wir werden nun nach Villeta fahren und dort den Führerschein beantragen. Dazu brauchten wir eine Wasser- oder Stromrechung, als Nachweis, dass wir dort wohnen. Aber alles kein Problem, denn die bekamen wir vom Lavadero unserer Vermieterin. Tja, hier wollte man dann allerdings eine Bestätigung vom Ministerium haben, die schon abgelaufen war. Also, zur Nationalpolizei und neu beantragen. Wird morgen früh abholbereit sein. War´s dann auch. Flugs ins Rathaus, die Sachen abgeben mit dem Versprechen, dass morgen der Führerschein abgeholt werden kann und weiter nach San Lorenzo, die Feuerlöscher überprüfen lassen und jede Menge anderer Sachen erledigen. Das war schon lange mit Mirtha ausgemacht, dass Reiner da fährt. Diesmal eben ohne gültigen Führerschein. Egal! Wird schon schiefgehen.  In San Lorenzo gaben wir die Feuerlöscher ab, dann weiter zum Finanzamt (Mirtha brauchte ein PIN-Nummer für ihre Steuer), zum Optiker (meine Brille drohte zu entzweien), der schickte uns direkt zum Reparaturservice, da wir sie sonst erst am anderen Tag hätten abholen können. Weiter ging´s zum Stoffladen, denn hier gibt es kaum Klamotten für Reiner´s Größe. Zum Schuhmacher. Er hat doch tatsächlich Schuh in seiner Größe gehabt. Hätte aber auch direkt anfertigen können. Dann schnell was zwischen die Zähnchen.......Feuerlöscher abholen und gen Heimat.
 
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