September - Auswandern nach Paraguay

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2016


            Am 3. September waren wir alle, inclusive der neuen Nachbarn, bei Norbert und Cristina eingeladen. Die Cousine von Cristina hatte Geburtstag. Kannten wir überhaupt nicht, aber das ist hier egal. Gefeiert wurde in den neu renovierten Ferienhäusern der Beiden. Leider hatten sie sich den wohl verregnetsten und kühlsten Tag des Winters ausgesucht. So saßen wir Alle mit den Wintermänteln im Haus. Die Grillmeister hatten sich eine Art Zelt zusammengebastelt. Das schlechte Wetter tat der Laune keinen Abbruch.
Wie in Paraguay allgemein üblich begann die Feier gegen 17 / 18 Uhr und das Essen war dann etwa um 23 Uhr fertig. Die Neuen wussten das ja nicht und schoben ordentlich Kohldampf. Das Bier floß in Strömen und so war der Bauch dann trotzdem voll.
Um 21.30 Uhr flog dann mal eben die Sicherung heraus. Da Norbert zu dieser Zeit schon nicht mehr so gaaaanz nüchtern war, fand er auch die Ursache nicht. Nicht schlimm.......dann eben weiter im Kerzenschein und mit Taschenlampen. Die Paraguayer sind schon ein entspanntes Volk.......nichts und niemand kann sie aus der Ruhe bringen.
Es war auch eine Liveband da. Die musizierten dann so ab 22 Uhr. War ein toller Abend im Kreise unserer Freunde.

v.l.n.r. Helga, Janet, Mirtha (Schwiegertochter von unserer Mirtha), die Sängerin, Cristina, ich und im Vordergrund Meli, die große Tochter von Cristina.

Musiker, Sängerin, Reiner, Helga, ich, Rene und Musiker

Am 14. September waren wir mit dem Auto zur 25.000 km Inspektion in der Fiat-Werkstatt. In Paraguay werden die Fahrzeuge alle 5.000 km gewartet. Klar, denn sie werden hier auch ganz anderes strapaziert, als in Germany. Somit waren wir schon einige Male dort und hatten nie Grund zur Beschwerde. Im Gegensatz zu manchen wilden Geschichten, die erzählen, dass die Batterien gegen alte ausgetauscht werden oder gar ein alter Motor eingebaut wird und dergleichen mehr. Horrorstories kursieren wie Sand am Meer. Wir können sie nicht bestätigen. Wir geben mit ruhigem Gewissen unser Fahrzeug ab, ohne kleinere Wertgegenstände heraus zu nehmen.
Ebenso wurden unsere beiden Unfälle anstandslos von unserer Vollkasko geregelt. Auch in punkto Versicherung gibt es ja jede Menge negative Erzählungen.


Zum Ende des Monats stand wieder mal ein Poolanstrich bei unserer Vermieterin auf dem Programm.
Über die Wintermonate hatte sie einige Fische hinein platziert und dadurch gab es dann ziemlichen Algenbefall. Aber mit vereinten Kräften, Säure und Dampfstrahler gingen die Algen doch recht gut weg. Leider auch durch den Dampfstrahler einiges an Farbe. Also haben wir  wieder mal die Sache in die Hand genommen und den Pool wieder aufgehübscht.
Der Frühling hat Einzug gehalten. Die Temperaturen klettern wieder über 30 Grad.

Am 27. September bekam der kleine Denny sein 1. Bad. Er war so superlieb, ohne Murren ließ er sich ins Wännchen legen und ließ sich brav baden. Bin ganz schön stolz auf den kleinen Schatz.

Beim Abbrausen mit dem Gartenschlauch wollte er erst türmen, aber ich konnte ihn problemlos zum Bleiben überreden.

Getrocknet ist er in der Sonne, während ich ihn ausgebürstet habe.
Anschließend wurde er noch hübsch frisiert. Schnuckelig ist er geworden. Ich könnt ihn fressen.

Der 29. war hier Feiertag. Wurde aber auf den 3. Oktober verschoben, damit es ein langes Wochenende für die Arbeitnehmer wird. Das wird in Paraguay recht häufig angewendet. Letztendlich kann die übrige Bevölkerung dann selbst entscheiden, wann Feiertag ist.  


Am 30. ging´s mit der ganzen 4-beinigen Familie zum Tierarzt nach ASU. Denny bekam seine Auffrischungsimpfung. In 3 Wochen dann die 1. Tollwutimpfung und dann soll´s für ein halbes Jahr gut sein.
Übrigens war seit 3,5 Wochen mal wieder Regen auf dem Programm gestanden.
 
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