Endlich Umzug ins neue Haus - Auswandern nach Paraguay

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2019

Am 5. wurde unser Internetzugang gelegt. Wir werden nun von der Firma Herkim versorgt, die ein wesentlich schnelleres Internet liefert, als die restlichen Anbieter. Natürlich lange nicht das, was man aus Deutschland kennt. Aber hier ist man auch schon mit kleinen Verbesserungen zufrieden. Der 1. Monat gibt uns kostenlos Internet. Leider hatten wir davon nicht wirklich viel, da wir im Haus nur Baustrom hatten und wir wollten tagsüber auch nicht die Handwerker stören. Deshalb blieben uns dann nur die Abende, um im Internet zu surfen.



Anfang des Monats nahmen Kiki und Kessi, eines der Aupairs, an einem Dressurreiten im Hipico in Asuncion teil. Tagelang übten sie mit Goya die Aufgaben. Die Beiden waren auch recht erfolgreich und lagen auf den Plätzen 3-5, in den unterschiedlichen Durchgängen.

Am 18. kamen unsere Schlafzimmermöbel. Bisher hatte ich ja nur einen 1 Meter breiten Schrank. Nun verfügte ich über 2,70 m Schrankbreite. Wie soll man den vollbekommen?

Die langersehnten Fensterbauer rückten am Donnerstag, den 20., an. Die Freude war groß. Zu meinem großen Entsetzen bemerkte ich nach dem Einbau der Flügel, dass überhaupt keine Laufschienen für Mosquiteros vorgesehen waren. Puhhh, ich fragte den Monteur, was denn mit den Fliegengittern wäre. Er erklärte, dass keine bestellt waren. Roberto war gerade nicht auf der Baustelle, also Whatsapp geschickt, dass er schnellstens kommen müsste.
Nach langem hin und her stellten sie dann die Fertigmontage ein und man einigte sich darauf, dass die Rahmen ausgetauscht würden. Da fiel uns erstmal ein Stein vom Herzen. Und zum Glück waren alle Fensterflügel eingebaut und somit das Haus dicht.
Von nun an trampelten wir den Handwerkern ein bisschen auf den Füßen herum. Wir fingen jetzt an, unsere Sachen aus dem Haus Mariposa und auch vom Seehaus zu holen. Bauten unsere Möbel auf. Dank Roberto, der die schweren Teile mit seinem LKW transportierte.

Kaum zu glauben, aber wahr......wir bekamen die Zusage von der Autoversicherung, dass endlich die Ersatzteile für unseren Unfallschaden da waren. Lange hingen sie auf dem Zoll in Asu fest. Nun, nach 3Monaten Wartezeit sollte der Schadenbehoben werden. Montags hieß es dann, nach Asu fahren. Bei der Gelegenheit brachten wir für Kiki die defekten Überwachungskameras, die von einem Sturm beschädigt waren, zu ihrer Versicherung. In dem Gebäude musste ich meine Cedula abgeben und wir wurden durch ein Schranke zum Aufzug geleitet, der dann automatisch im 7. Stock hielt. Dort kamen wir in ein Großraumbüro, wo es auch ziemlich laut zuging. Bei der Geräuschkulisse habe ich natürlich gleich gar nichts verstanden. Aber nach mehreren Telefonaten wurden wir die Sachen los und konnten wieder gehen. Wie sich später viel herausstellte, hat uns Kiki die Adresse von der Zentrale gegeben und nicht die der Schadensregulierung.  
Für die Zeit, in der unser Auto in der Werkstatt verweilen musste, nahmen wir uns einen kleinen Mietwagen, einen Toyota Ractis.
Wie sich herausstellte ein Umbau von Rechts- auf Linkslenker. Wenn Reiner den Blinker betätigen wollte, ging der Scheibenwischer los und umgekehrt. Sein Fensteröffner öffnete mein Fenster.....Nun gut, es war ja nur für eine überschaubare Zeit.
Laut Auskunft sollte unser Auto am Freitag fertig werden. Aber, wie immer mussten wir uns noch etwas länger gedulden und den Mietvertrag verlängern. Der MItarbeiter von Acar fragte uns am Dienstag morgen bei der Übergabe, ob denn unser Vehiculo fertig wäre. Ich sagte: Nein, erst nachmittags um 5 Uhr. Er grinste und meinte, falls es doch nicht fertig werden würde, dann sollten wir ihn nur anläuten und er bringt uns den Mietwagen nochmal her. Auch wenn es nur für einen Tag wäre. Aber diesen Service mussten wir nicht in Anspruch nehmen. Auf dem Heimweg kauften wir noch im Plaza Hogar einige Sachen für´s neue Heim.
 
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