Zaunbau, Reiten mit Gästen, - Auswandern nach Paraguay

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2019


Der Winter hat uns voll im Griff. Die meiste Zeit wurden wir mit 25-30 Grad verwöhnt. Geradezu ein Traumwinter. Ganz selten fielen die Temperaturen ins Ungemütliche. So wünscht man sich das....
Lediglich 2 Nächte waren schweinekalt mit Bodenfrost und nur 1 Grad. Das reichte allerdings aus, um viele Planzen, auch einige Grassorten, zu erfrieren.

Wie so oft, ritten wir wieder durch den See. Da ich weiß, dass Artos gerne planscht, trieb ich ihn gleich energisch weiter, als er anfing zu scharren. Für den Bruchteil einer Sekunde dachte ich, es klappt, aber da hatte ich wohl die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Ohne weitere Vorankündigung klappte der Bursche alles vier Füße ein und warf sich ins Wasser. Blitzschnell sprang ich von seinem Rücken und rettete mich ans Ufer. Artos hingegen genoß es, sich im Schlamm zu wälzen. Leider, leider, hatte gerade an dem Tag keiner ein Handy dabei, so konnte wir diese Akton noch nicht mal fotografieren.
So eklig es auch war, musste ich mich anschließend wieder auf den Sattel setzen und weiter reiten.
Dass es auch romantischer geht, zeigt uns hier unser Goldlöckchen.




Churro geniesst die wärmende Sonne nach einer dieser kalten Nächte.


Die Weide und das Haus wurden eingezäunt.


Bis auf wenige Kleinigkeiten ist das Haus fertig.
Diner for one.
Eigentlich hätte ich gerne mal ausgesetzt, aber Kiki und Lena wollten zur Expo 2019 und so habe ich mich breitschlagen lassen.......

Am 13./14. Juni wurde im Raciura-Park ein internationales Springturnier veranstaltet. Mit Kiki und Lena fuhren wir natürlich zum Schauen.
Teilnehmer aus Paraguay, Uruguay, Peru, Ecuador und Argentinen. Im ersten Durchgang waren die Hinternisse noch recht niedrig. Wurden aber von Runde zu Runde höher. Und die Verweigerungen und Stürze häuften sich. Zum Glück passierte keinem der Reiter etwas Schlimmes. Blaue Flecke und ein paar Tage Schmerzen. Es flossen auch reichlich Tränen bei den Mädels, die wegen Verweigerung disqualifiziert wurden.
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Am 23. kam Lena´s Freundin aus Deutschland. Annelie blieb noch eine Woche hier auf der Estancia und schaute sich die Arbeit von Lena´s Aupair-Arbeit an. Natürlich wurden die Beiden auch von uns oder von Reiner alleine ein weinig herumgefahren. Ich verzichtete, weil Kiki sonst mit den Gästen alleine hätte reiten müssen und das wäre mit zwei Handpferden schlecht gegangen. Die letzten beiden Juliwochen waren allgemein ziemlich arbeitsreich, da doch stets volles Haus war. Lena´s Aupairzeit endete am 29. und sie fuhr dann mit Annelie noch zu den Wasserfällen und sonst noch eine Woche Südamerika, bis sie dann endlich nach so langer Zeit wieder den Eltern die Arme fallen konnte. Sie war ca. neun Monate auf der Farm und hat ihre Arbeit wirklich ganz großartig gemacht. Verantwortungsvoll hat sie sogar Kiki einige Male vertreten, als diese in Deutschland war. Und das mit gerade mal 18 Jahren. Eine wundervolle junge Frau. Ihre Eltern können sehr stolz auf  sie sein.
Nun, die vielen Gäste ließen keine Zeit für Traurigkeit. Und wir hatten echt viel Spaß, ob nun mit Leonor, Lucas und ihren Kindern Myrielle und Maxim oder Jochen, Alice mit Linda und Pit. Alles ganz reizende Menschen.
Jeden Abend ab 20 / 21 Uhr wurde gewürfelt. Riesengaudi für alle.
Morgens dann 2-3 Stunden Ausritt und am Abend das Rindereintreiben. Muskelkater und Knocheschmerzen vergingen blitzartig beim Aufsitzen auf´s Pferd.
Die Kids hatten einen Megaspaß. Wir natürlich auch. Und so wurden die wunden Pobacken durch den Kakao gezogen oder Jochen, der täglich einen neuen Namen bekam.
Stefan, der in Mallorca wohnt, und bei Kiki ein paar Hausmeistertätigkeiten machen wollte, landete auch die letzte Juliwoche, am gleichen Tag wie die Schweizer. Auch er ist ein super lustiger und liebenswerter Mensch. Ja, man muss sagen, im Augenblick passt einfach alles.
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Die Kinder haben sich super verstanden und waren immer gut drauf.


Stefan im Dienst und beim Einkaufen


Abendliche Würfel-Runde


Die Schweizer, Lucas und Leonor, ganz gechillt.


Unser Haus bekam nun noch sein Namensschild


Unseren wunderschönen Sonnenaufgang wollte ich euch keinesfalls vorenthalten.
 
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