Februar - Auswandern nach Paraguay

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2018
Am Freitag fuhren wir zum Großhändler. Als unsere Sachen alle verstaut waren, wollten wir weiter. Nur......das Auto wollte nicht! Mehrmaliger Versuch zu starten brachte nicht das Geringste. Zum Glück ist gleich gegenüber eine Autowerkstatt. Der Junge, der uns immer dort bedient, kam gleich mit einem Überbrückungskabel und einer Batterie. Und siehe da......das Auto schnurrte wieder. Unser "Retter" meinte, dass unsere Batterie mit über 3 Jahren schon sehr lange gehalten hatte, normal wären 2 Jahre in diesem Klima. Flugs bauter er eine neue Batterie ein und wir waren wieder mobil. Zum Glück geschah das heute und nicht morgen.......


Oh weh, wie doch die Zeit verrinnt!!! Fast acht Monate war meine Schwester jetzt hier. Es kam mir vor wie 4 Wochen..........und nun stand der Abschied an. Am Samstag, den 3. Februar ging am Abend der Rückflug.
Am Freitag gab es noch etwas Gegrilltes zum Abschied auf der Farm. Samstag wollten wir vor dem Flug noch mal schön zum Chinesen essen gehen. Nach dem leckeren Essen machten wir noch eine Runde durch dass Shopping des Sol, denn Petra wollte noch ein paar Andenken kaufen. Irgendwann merkte ich, dass ich mein Tablet nicht mehr hatte.....uff!!! Also entweder im Shangrila oder in dem Laden vergessen. Also ich die Rolltreppe hoch zum Laden, Reiner ins Shangrila. Die Verkäuferinnen eilten sogleich zu ihrem Überwachungssystem und schauten, ob ich das Tablet hatte, als ich im Laden war. Nein, nicht dabei. Reiner war inzwischen auch wieder da. Der Tisch unten war leer. Okay.....tschüß Tablet! Wir überlegten uns, ob es wohl so etwas wie ein Fundbüro geben würde. Oder die Überwachungskameras etwas zeigen würden. Wir gingen im Patio de Comidas auf einen der vielen Sicherheitsleute zu und erklärten ihm, was geschehen war. Er ging dann zu einem Anderen und kam nach einer Weile wieder, um mit uns zur Administration zu gehen. Was soll ich sagen......auf dem Schreibtisch lag mein Tablet! Mann, war ich froh.
Shangri La, unser Lieblingschinese.
Immer total lecker. Noch ein letzter Genuss für Petra.


Petra wollte noch ein paar Mitbringsel einkaufen für ihre Freundinnen und ihre Kinder.
Heute noch ein aufregendes und zugleich nettes Erlebnis gehabt.
Nach unserem Abschiedsessen bummelten wir noch ein wenig durch das Shopping der sol. Mit einem mal fiel mir auf, dass ich mein Tablet entweder im Pacio de comidas oder in einem Laden liegen gelassen hatte. Oh weh....tschüss Tablet! Wir teilten uns. Reiner eilte zum Chinesen, ich in den Laden. Die Verkäuferin kontrollierte sogleich die Überwachungskamera. Dort hatte  ich das Tablet nicht dabei. Meine Hoffnung war das Reiner erfolgreicher war. Aber auch nichts. Also einen der vielen Sicherheitsmänner gefragt. Der ging davon, redete mit einem Anderen, kam zurück und wir sollten mit ins Büro. Welch große Freude.....auf dem Schreibtisch sah ich mein Tablet. Juhu!!!!
Dann ging´s weiter zum Flughafen. Der Abschied nahte und es flossen jede Menge Tränen.
Mach´s gut, Petra und besuch uns bald mal wieder.............................wir werden dich vermissen!
Schon ewig wollten wir uns die Cabaña Ita Kua anschauen. Nun endlich haben wir es geschafft. Eine wunderschöne Freizeitanlage mit kleinen Ferienhäusern, Bade- und Grillmöglichkeiten, einem geschmackvollen Restaurant und Natur pur. Wir wanderten durch Felsgestein, fast einer Mondlandschaft gleich, um dann am Eingangsportal wieder auf den Weg zu kommen. Inzwischen sehr durstig, hofften wir, dort eine Kleinigkeit zum Trinken kaufen zu können. Eine nette Frau saß vor dem Gebäude und verneinte meine Frage nach Trinkbarem. Aber wenn wir mit Wasser zufrieden wären, das könnte sie uns gerne geben. Sie ging ins Haus und kam dann mit einer Flasche eingekühltem Leitungswasser heraus. Dankbar und gierig löschten wir unseren Durst. Die Frau meinte, wir könnten den Rest gerne mitnehmen. Es ist immer eine tolle Erfahrung, wie nett die Bevölkerung hier ist.
Unsere Pflanzenwelt ist einfach gigantisch. Ich liebe diese bunte Vielfalt das ganze Jahr über.

Die Mauern von Chúrros Stall sind hochgezogen. Nun noch ein paar Kleinigkeiten, dann kann er einziehen.
Der angrenzende Zaun wurde bei dieser Aktion auch gleich erneuert.

Am 23. zog der Neue ein, Artos.....ein ca. 5-jähriger Wallach.
Churro hat sich so über seinen neuen Kumpel gefreut. Leider war ihm die Freude nur 2 Tage vergönnt. Dann mischte der Junge auf. Bin froh, dass Churro so ein geduldiges Pferd ist. Er hat ohne viel Murren die Chefposition an Artos übergeben. Nach einiger Zeit konnten wir die Beiden dann auch wieder gemeinsam auf die Weide lassen.
 
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